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Flyer
1.10 Flyer 3.9 Flyer 6.8 |
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No border. No nation. Volxtheaterkarawane Am 22. Juli wurden 25 AktivistInnen der Volxtheaterkarawane - eine "mobile Info-Kampagne, die vernetzt mit internationalen Gruppierungen nomadisches Reisen mit direkter politischer Aktion, Erfahrungsaustausch, Dokumentation, Medienarbeit und politisch-künstlerischen Aktivitäten verbindet - außerhalb von Genua verhaftet und fast drei Wochen lang festgehalten. Das österreichische Außenministerium übermittelt der italienischen Staatsanwaltschaft einen Stapoakt, in dem die AktivistInne als einschlägig vorgemerkt diskreditiert werden. Diese Vorgehensweise ist laut Polizeikooperationsgesetz unzulässig. Das österreichische Innenministerium distanziert sich von der Handlungsweise der Außenministerin, zudem muß der Innenminister zugeben, daß alle der 25 Verhafteten unbescholten sind. Vorgeworfen wird den VolxtheateraktivistInnen die Zugehörigkeit zum "Black Block", Mitgliedschaft in einer "kriminellen Organisation", "Zerstörungen" und "Plünderungen". In der Berichterstattung wurde aus dem Volxtheater das "sogenannte" bzw. "selbsternannte" Volxtheater - aus den AktivistInnen wurden "sogenannte" bzw. "selbsternannte" SchauspielerInnen - die quasi an ihrer Verhaftung selbst schuld wären. Über den Anlass der Aktion Noborder.Nonation Volxtheaterkarawane, die Thematisierung der Freiheit von Bewegung, der Grenzüberschreitung, der Probleme von Migration und Globalisierung wollten die großen österreichischen Medien nicht berichten. Es ging wieder einmal nur um einzelne - und da meist um die 16 von 25, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen. Durch die breite Unterstützung vieler regierungskritischer Gruppen und Kulturschaffenden, die laufend öffentlichkeitswirksame Aktionen durchführten, mußte das Außenministerium intervenieren - die Verhafteten wurden nach fast drei Wochen U-Haft nach Österreich/Slowakei/USA.... abgeschoben. Einige Videobeispiele von Aktionen und Performances der Volxtheaterkarawane sollen zeigen, wie die Gruppe arbeitet. Die aktuelle Situation sieht folgendermaßen aus: der Prozeß soll frühestens in einem Jahr stattfinden - die AktivistInnen dürfen nicht mehr nach Italien reisen - einer wurde zudem die Einreise nach Australien verwehrt (weitere Schikanen zeichnen sich ab) - die Kosten für Anwälte etc.... werden durch div. Benefizaktionen reinzubekommen sein.
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